Ein Erfahrungsbericht von Julia Rappenecker

Donnerstag, 26. Oktober 2017, 19.30 bis 21.00 Uhr Uhr
Hofstube, Bischofshof, Rittergasse 1, 4051 Basel

Kinderärztin Julia Rappenecker durften wir als Münstergemeinde anfangs 2017 unseren Segen mitgeben für Ihren Einsatz in Niger. Es erwartete sie ein Kinderspital mitten in der Wüste. Zwischen 160 und 500 Patienten unter fünf Jahren finden dort Platz. Die Hälfte von ihnen leidet an Unterernährung – ein in der Schweiz unbekanntes Krankheitsbild, jedoch eine der häufigsten Ursachen für das Versterben von Kindern weltweit.

Als über einige Monate einzige Kinderärztin der gesamten Region, erlebte sie sechs intensive Monate: Voller neuer Erkenntnisse über ihren Beruf, den Islam und das Leben in der Wüste. Die Erfahrung, dass Reichtum und Armut viele Gesichter haben, die sich nicht gegenseitig ausschliessen. Dass unerwarteter Reichtum plötzlich dort zu Tage tritt, wo man ihn am wenigsten erwartet. Das Kind in der Krippe. Täglich. Die Hoffnung, die alles überstrahlt.

Nach Ihrer Rückkehr von Ihrem Einsatz mit «Ärzte ohne Grenzen» im Ort Magaria – einer Stadt mit einem Einzugsgebiet von 100 000 Einwohnern, jedoch ohne Supermarkt, Cafe oder Restaurant, im Süden des Landes – berichtet Sie uns von Ihren Erfahrungen und Entbehrungen, von Freude und Leid, dem Machbaren und der Machtlosigkeit.

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